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Erzeugung

Mehr Sonne im System

Abteilungsleiter Torben Schneider weiß, wo die Energie der Stadtwerke herkommt.

Strom von hier

Photovoltaik ist für die Stadtwerke Wolfenbüttel mehr als ein Trend. Sie ist ein Baustein der Energiewende vor Ort – durch eigene Erzeugung, als Kundenlösung und als Beitrag zu einer Versorgung, die regionaler und planbarer wird. 2025 wurde sichtbar, wie aus einzelnen Anlagen ein zusammenhängendes System entsteht.

Abteilungsleiter Torben Schneider weiß, wo die Energie der Stadtwerke herkommt.

Abteilungsleiter Torben Schneider weiß, wo die Energie der Stadtwerke herkommt.

Lokal erzeugen, sichtbar machen

Zum Jahresende 2025 betrieben die Stadtwerke 26 eigene Photovoltaikanlagen mit zusammen rund 1.060 kWp – an Standorten wie dem Drohnenberg und in Mieterstromprojekten. Der Ansatz dahinter ist konsequent: Verfügbare Flächen nutzen, erneuerbare Erzeugung erhöhen und die Herkunft des Stroms nachvollziehbar machen. „Wer weiß, wo sein Strom entsteht, entscheidet bewusster“, sagt Torben Schneider, Abteilungsleiter Energievertrieb und Energielösungen der Stadtwerke. „Regionalität ist auch beim Strom ein Argument.“

Kundenlösungen: Energiewende zum Anfassen

Parallel dazu setzen die Stadtwerke Photovoltaik als Kundenlösung um. Von 2023 bis 2025 entstanden 87 Anlagen mit insgesamt 740 kWp. Allein 2025 kamen 30 Anlagen mit 230 kWp hinzu. Für viele Kundinnen und Kunden ist entscheidend, dass die Technik nicht abstrakt bleibt, sondern zum eigenen Gebäude und zum Verbrauchsprofil passt. Die Stadtwerke begleiten den gesamten Weg von der Beratung über die Planung bis zur Inbetriebnahme.

Zielbild 2030: regionaler Erzeugungsanteil wächst

Der Ausbau folgt einem klaren strategischen Ziel: Bis 2030 sollen Kundinnen und Kunden zu 10 Prozent mit Strom aus eigenen oder regionalen Erneuerbare-Energien-Anlagen versorgt werden. Photovoltaik ist dafür ein zentraler Hebel, weil sie skalierbar ist und unmittelbar im Stadtgebiet wirkt.

Speicher, Wind, Partnerschaften

Langfristig denken die Stadtwerke den Ausbau breiter. Neben Photovoltaik können Windstrom-Lieferverträge eine sinnvolle Ergänzung sein, weil sich solare und windbasierte Erzeugungsprofile gut kombinieren lassen. Speicher gewinnen dabei an strategischer Bedeutung: Sie ermöglichen es, Strom dann zu nutzen, wenn er gebraucht wird, und verbessern die Wirtschaftlichkeit der Anlagen. So wird aus einzelnen Projekten ein System, das die regionale Erzeugung Schritt für Schritt stärkt.

„Regionalität ist auch beim Strom ein Argument.“
Torben Schneider, Abteilungsleiter Energievertrieb und Energielösungen

Zahlen zur Photovoltaik

Icon einer Solaranlageeigene PV-Anlagen

mit einer Leistung von 1.060 kWp betrieben die Stadtwerke Wolfenbüttel Ende 2025.

Icon einer Photovoltaik-AnlageKundenanlagen

mit einer Leistung von 230 kWp setzten die Stadtwerke 2025 um.

Icon eines Blitzesdes Stroms

sollen bis 2030 aus eigenen oder regionalen EE-Anlagen kommen.

Erneuerbare Energie im Fokus

100 Prozent Ökostrom aus Niedersachsen

Seit 2025 liefern die Stadtwerke Wolfenbüttel in allen Tarifen Strom, der vollständig aus Anlagen in Niedersachsen stammt – etwa aus Wasserkraftwerken an der Weser und aus mehreren Windparks an Land. Der Ökostrom ist TÜV-zertifiziert und trägt das KlimaInvest-Siegel. So wird die Herkunft für Kundinnen und Kunden nachvollziehbar. Gleichzeitig stärkt der regionale Bezug die Wertschöpfung vor Ort und macht die Energieversorgung weniger abhängig von internationalen Krisen.

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